BUNDinfo Westharz Gesunde Luft 1/2018

 

BUND-Aktivgruppe "Gesunde Luft"

Schlechte Luft in Bad Harzburg-Harlingerode und Goslar-Oker – fühlen Sie sich auch betroffen? Böden, Gewässer und auch die Luft in großen Teilen von Bad Harzburg und Goslar sind z.T. stark mit Schwermetallen belastet. Selbst das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig hat auf Anfrage des BUND keinen aktuellen Überblick über die Gesamtbelastung der Luft in unserer Region. Daher müssen wir selbst recherchieren. Die Medien berichten immer wieder von Bürgerbeschwerden über Gerüche und Emissionen am Nordharzrand. Das Okertal ist an manchen Tagen durch die Rauchfahnen regelrecht zugenebelt. Je nach Wetterlage, Windrichtung und Standort stinkt es oft sehr unangenehm.

Doch es handelt sich nicht nur um Gerüche – es sind Luftschadstoffe!

Die Folge: Kratzen und Brennen im Hals, Hustenreiz, trockene Schleimhäute, brennende Augen... Man mag sich dann kaum draußen aufhalten oder gar lüften. Besonders an Sonn- und Feiertagen drehen die niedergelassen Firmen gefühlt und sichtbar oft voll auf, so z.B. über Ostern 2017! Die Beschwerden beim Gewerbeaufsichtsamt häufen sich.

Der BUND arbeitet mit dem Arbeitskreis Oker und dem Verein Harlingerode PUR zusammen, die beide  für eine Besserung kämpfen.

Beim Gewerbeaufsichtsamt wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der Problematik befasst. Bitte unterstützen Sie das Projekt, indem Sie das umseitige Formblatt bei jeder Beschwerde ausfüllen und uns zuschicken (Adresse siehe unten). Wir leiten die Meldungen entsprechend der Absprachen im Projekt weiter. Nur so können die jeweiligen Verursacher im Detail festgestellt werden.

Da es ja bekanntlich nicht um harmlosen Wasserdampf aus "Schokoladenfabriken" geht, machen wir uns große Sorgen um unsere und die Gesundheit unserer Familien und fühlen uns von der Politik nicht ernst genommen.

Für mehr und transparentere Informationen haben wir als betroffene Bürger im BUND eine Aktivgruppe "Gesunde Luft" gegründet.



Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse: gesundeluftfueralle@gmail.com  

BUND Westharz Gesunde Luft - Flyer DIN A6

Durch einen zusätzlichen Flyer DIN A6 möchten wir von der BUND-Aktivgruppe "Gesunde Luft" auf die Problematik der schlechten Luft in Bad Harzburg und Goslar aufmerksam machen.


Flyer DIN A6

Flyer DIN A6 auf türkisch

Offener Brief zur Umweltbelastung der Region Oker - Harlingerode



Mit einer Liste an Forderungen bzw. Maßnahmen zum Schutz unserer Böden, unseres Wassers und unserer Luft haben sich der  

AK Oker,
Harlingerode PUR e.V.,
der Ökologische Ärztebund,
die NABU-Kreisgruppe Goslar sowie
der BUND-Regionalverband Westharz mit der Aktivgruppe Gesunde Luft

zusammengetan und einen Offenen Brief an

den Niedersächsischen Umweltminister,
den Niedersächsischen Wirtschaftsminister,
den Landrat des Kreises Goslar,
den Oberbürgermeister der Stadt Goslar sowie
den Bürgermeister der Stadt Bad Harzburg

formuliert. Dieser wurde Mitte März 2018 übersandt.

Hintergründe der Aktion sind die anhaltende Luftverschmutzung und wiederkehrende Geruchsbelästigungen durch aktuelle Emittenten im Belastungsgebiet Oker-Harlingerode.

Wir wollen mit denjenigen Gesundheitsgefahren, die vermieden werden können, nicht leben und fordern daher die zuständigen Behörden und Kommunen zum verstärkten Handeln auf.

BUND-Infostand in der Goslarer Innenstadt

Vom 7. Mai 2018 bis einschließlich Samstag, den 12. Mai 2018 stand ein Team des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in der Rosentorstraße in Goslar, um über den BUND und seine Projekte zu informieren. Vielen Dank für die netten Gespräche und die Unterstützung unserer gemeinnützigen Arbeit.

 



Neue Ortsgruppe Osterode gegründet !


BUND-Ortsgruppe Osterode gegründet: Umweltschutzverband jetzt auch wieder in Osterode am Harz vertreten


Konstituierende Sitzung fand am 24.9.2017 statt/Marita Vollborn zur Vorsitzenden gewählt/Vlad Georgescu wird Pressesprecher


Osterode am Harz ist seit dem vergangenen Wochenende um einen Umweltschutzverband vor Ort reicher: Am 24.9.2017 wählten die Mitglieder in der konstituierenden Sitzung die diplomierte Agraringenieurin und Journalistin Marita Vollborn zur Vorsitzenden. Stellvertreter und zuständig für die Pressearbeit ist Diplom-Chemiker und Journalist Vlad Georgescu. Die Ortsgruppe gehört organisatorisch zum BUND-Regionalverband Westharz.

Die Ortsgruppe wird sich thematisch auf wichtige regionale Kernbereiche des Umweltschutzes fokussieren. Sie setzt sich unter der Prämisse des Artenschutzes und des Schutzes der Biodiversität unter anderem für ein Umdenken in der Grünflächenpflege der Städte und Gemeinden ein, will den Hecken- und Saumschutz in der freien Feldflur wie auch in den Naturschutzgebieten und im öffentlichen Verkehrswegenetz voranbringen und ergänzt die Arbeit des BUND-Regionalverbandes, der sich auch bisher schon um den Bodenabbau im Altkreis Osterode und den Schutz der wertvollen Gipskarstlandschaft gekümmert hat. Auch bearbeitet er Themen, den Raum Osterode-Herzberg direkt betreffen, beispielsweise die Rüstungsaltlasten „Werk Tanne“ mit der ehemaligen Abwasserversenkung in Petershütte und „Werk Kiefer“ in Herzberg.

Kontakt:

BUND-OG Osterode

c/o X-Press Journalistenbüro

Schwimmbadstr.29

37520 Osterode am Harz

Tel  05522/315-9133

Fax 05522/315-9135

E-mail: info@bund-osterode.de



Auftragsgutachten der Gipsindustrie verschweigt die Schattenseiten des Rohstoffabbaus


Bio Res 2016 Sponsoring Gipsindustrie 3b

Beim BUND Westharz weiß man nicht, ob man über das 2016 veröffentlichte Auftragsgutachten der Südharzer Gipsindustrie lachen oder weinen sollte.

Der Zweck des Papiers, das immer wieder gern zitiert wird, ist derart offensichtlich, dass es normalerweise gar keines Kommentares bedürfte: Natürlich werden die Wohltaten angepriesen, die wie das „Sponsoring“ allesamt steuerlich absetzbar sind, wird die offensichtlich für sich allein nicht wirklich überzeugende Zahl der Arbeitsplätze um fragwürdige Hochrechnungen zu weiteren Jobs ergänzt, die quasi im Schlepptau dieser Industrie entstehen, und dergleichen mehr.

Die Argumentationsnot muss groß sein, denn man verteilt quasi nebenher Seitenhiebe, zum Beispiel auf die Tourismusbranche. Die kann natürlich nicht florieren, wenn sich Gäste mit Grausen abwenden und Urlaubstage nicht inmitten von Steinbrüchen und lärmenden Fabriken verbringen wollen…

Kein Wort allerdings zu den immer größer werdenden Landschaftszerstörungen, zu den um sich greifenden Steinbrüchen, die ganze Ortsbilder wie das von Walkenried irreparabel schädigen, zum immensen, straßenschädigenden Lkw-Verkehr, der sich zwischen Brüchen und Werken durch die Orte wälzt.

Lachen will beim BUND allerdings nicht aufkommen. Das bleibt einem beim Blick auf den Kohnstein, den Röseberg oder den Alten Stolberg im Halse stecken. Vielmehr klingen die Alarmglocken. „Mit diesem bestellten Gutachten wird der aktuell laufende Frontalangriff auf die Südharzer Landschaft flankiert, um die Politiker gefügig zu machen und deren Zustimmung zu immer neuen Abbaufeldern zu erlangen. Deswegen, nur deswegen ist es ernst zu nehmen.

Geht es nach der Gipsindustrie, sollen weite Teile der Südharzer Karstlandschaft für immer verschwinden. Mit Hinweisen auf Arbeitsplätze, Steuern und Vereinssponsoring soll der Anspruch auf diese abermalige Zerstörungswelle untermauert werden. Ist der Gips erst einmal weg, sind es die Arbeitsplätze, die Steuern und die Sponsoringgelder auch. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Dessen ist sich die Politik hoffentlich bewusst.“ 

Unsere Stellungnahme zum Nahverkehrsplan des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen

Zur Stellungnahme klicken Sie hier

BUND Westharz tagte in Walkenried – Weitere Zerstörung der Walkenrieder Gipskarstlandschaft verhindern

Röseberg West Foto: Dr. Rainer Cornelius

Walkenried. 2015 tagte der auch für den Landkreis Osterode am Harz zuständige BUND-Regionalverband Westharz in Walkenried. Er führte eine Begehung der Gipsabbau-Gebiete Röseberg-Mitte und Röseberg-Ost durch und diskutierte im Anschluss daran mit Anwohnern und einem Vertreter des Gipswerks Saint Gobain Formula den heutigen und künftigen Umfang des Gipsabbaus und der Rekultivierungsmaßnahmen zwischen Ellrich und Tettenborn.

Die Beteiligten stellten fest, dass der laufende Abbau im Steinbruch Röseberg-Mitte nicht nur die unmittelbaren Anwohner belastet, sondern auch viele weitere Walkenrieder durch den dabei entstehenden Lärm. Außerdem wird das Ortsbild durch das Abbaufeld erheblich beeinträchtigt. Der Abbau soll allerdings im Jahr 2016 enden. Danach wird die Fläche mit Abraum aus dem neuen Abbaufeld Röseberg-Ost verfüllt. Was dabei vorgesehen ist, wurde durch den Vertreter des Gipswerks erläutert, der auch anbot, den BUND bei anstehenden Fragen zur Rekultivierung zu beteiligen.

Das neue Abbaufeld Röseberg-Ost wird, wenn nicht aufgepasst wird, das Ortsbild in unmittelbarer Nähe des Klosters Walkenried optisch und akustisch erheblich beeinträchtigen. Der Abbau wird sich hier über rund 20 Jahre erstrecken. Da er genehmigt ist, geht es hier um die Begrenzung des eintretenden Schadens. Mögliche Maßnahmen hierzu wurden an Ort und Stelle erörtert.

Der langfristig gesehen wohl kritischste Punkt des Gipsabbaus in Walkenried ist die Tatsache, dass der Abbau in allen Steinbrüchen rund um Walkenried bald an die Grenzen der Naturschutzgebiete stoßen wird. Neben dem Röseberg hier auch noch der Steinbruch oberhalb der Juliushütte, der Steinbruch Kahler Kopf und der Steinbruch im Mehholz zu nennen. Dies bedeutet im Klartext: Wenn diese Grenzen beibehalten werden, kann bei Walkenried kein weiterer Gips mehr abgebaut werden.

Beim BUND läuten daher die Alarmglocken. Man werde sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, die heutigen Grenzen der Naturschutzgebiete beizubehalten und nicht, wie bei Röseberg-Ost geschehen, diese aufzuheben oder zu verschieben. Es gelte, so der Vorsitzende des BUND Westharz, Knut Haverkamp, wachsam zu sein und zu bleiben, um weiteres Unheil für die Südharzer Gipskarstlandschaft zu vermeiden.

Mit den anwesenden Vertretern der vom Gipsabbau ebenfalls betroffenen BUND-Kreisgruppe Nordhausen wurden eine enge Kooperation und ein ständiger Informationsaustausch in dieser Frage vereinbart. Im Rahmen dieser länderübergreifenden Zusammenarbeit der BUND-Gruppen bestand Konsens darüber, dass die Bemühungen zur Entwicklung eines Biosphärenreservats in der schutzwürdigen und sensiblen Südharzlandschaft wieder aufgenommen werden sollen.

Öffentlicher Personennahverkehr im Harz

Zum 15. Dezember 2014 wird der Zug-Fahrplan rund um den Harz geändert. Einige Verbindungen fallen weg, andere kommen dazu oder werden neu getaktet. Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" erstellt zu jedem Fahrplanwechsel ein eigenes Harz-Kursbuch.

Bewertung der Fahrplanänderungen von M. Reinboth, Mitglied der Initiative.

Wurmberg

Der Wurmberg bei Braunlage, Niedersachsens höchste Erhebung, wird zu touristischen Zwecken zerstört.

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Grube Morgenstern

Die Deponien in der Grube Morgenstern zwischen Goslar-Hahndorf, Liebenburg und Vienenburg – einer der größten Harzer Umweltskandale

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Romkerhall und sein Wasserfallfelsen

- Geologie und Erschließung eines geschichtsträchtigen touristischen Ortes

Beitrag von Dr. Friedhart Knolle im Harzmagazin

Gründung der AG "Wälder in der Region Braunschweig"

Königslutter. Die Kreisgruppen der drei großen Naturschutzverbände BUND,
Greenpeace und NABU haben am 23.3.2013 die "Arbeitsgemeinschaft Wälder
der Region Braunschweig" gegründet. Dies wurde bei einem gemeinsamen
Treffen in der Umweltburg Königslutter beschlossen.

Die Sprecher der AG mit der Gründungsgruppe in der Umweltburg Königslutter; 3. v. l.: Eckart Prause, 4. v. l.: Martina Meiritz, 4. v. r.: Karl-Friedrich Weber.  Foto frei mit dieser PI.

Arbeitsgemeinschaft "Wälder der Region Braunschweig"

Bohrung trifft auf Morgenstern-Schadstoffe – Grundwasser belastet

Liebenburg - Goslar-Hahndorf. 

Am 18.2.2013 gegen Mittag war es soweit – die zweite Bohrung an der ehemaligen Kreismülldeponie Morgernstern traf planmäßig auf die Sohle 2 des ehemaligen Eisenerzbergwerks Morgenstern im Salzgitterschen Höhenzug halbwegs zwischen Groß Döhren und Hahndorf.

Der Bohrmeißel traf auf den erwarteten Hohlraum, der mit Wasser gefüllt war. Bereits in den Tagen davor war der Bohrmeißel im geklüfteten Gestein oberhalb der Sohle 2 jedoch noch auf etwas anderes getroffen, das weniger Freude auslöste – die befürchteten Schadstoffe der illegalen Sondermüllentsorgung der Firma Florentz.

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Neue Amphibienleiteinrichtung an der K 1

Pünktlich zum Beginn der diesjährigen Amphibiensaison wurde an der Kreisstraße 1 zwischen Gut Grauhof und Grauhof-Brunnen auf fast 1km Länge eine dauerhafte Amphibienleiteinrichtung installiert. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Goslar (BUND) hat das Projekt auf Initiative der Amphibiensammelgruppe und mit Mitteln der Bingo-Umweltstiftung umgesetzt.

Der südliche Salzgittersche Höhenzug im GeoPark Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen - acht GeoPark- Erlebnispfade eingeweiht

 

Liebenburg. Schloss Liebenburg, Eisenerzbergwerk Morgenstern, Schroederstollen, Gipskuhle Othfresen und Schwarzpulverfabrik Kunigunde – das sind nur einige der interessantesten Geopunkte, die der BUND Goslar in seiner jüngst erschienenen GeoPark-Broschüre „Der südliche Salzgittersche Höhenzug“ vorstellte. Ergänzt durch sechs Informationstafeln im Gelände wird so einer der spannendsten Teile des GeoParks erschlossen. Möglich machte das Projekt eine Förderung durch Mittel von „Natur erleben in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie der Niedersächsischen Lottostiftung.

 

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BUND-Position zum Bocksberg-Verfahren in Hahnenklee-Bockswiese

Günther Metall

Günther Metall  in Oker- Einwendungen waren nur bis zum 21.6.2012 möglich.

Info über die Auslegung

Kurzfassung der Antragsunterlagen

Stellungnahme des BUND

weitere Bilder 

Integriertes Hochwasserschutzkonzept: Pressemitteilung von BUND und NABU vom 12.06.2012

Integriertes Hochwasserschutzkonzept Nördliches Harzvorland: Bau von Rückhaltebecken ist der falsche Weg - Naturschutzverbände gegen neue Sperrbauwerke in der Landschaft!

Resolution der Harzer Umweltverbände

Die anerkannten Naturschutzverbände NABU, BUND und BNU und die GFN appellieren an den Landkreis Harz, das Landesverwaltungsamt und alle anderen verantwortlichen Behörden und Politiker, sich mehr als bisher für den Erhalt der einzigartigen Naturraumausstattung im Landkreis Harz einzusetzen.

Resolution



Unser Büro...

...ist derzeit in der Regel arbeitstäglich besetzt:

Telefon: 0 53 21 - 4 69 60 75
Mail: bund.westharz@bund.net

Peters
ilienstr. 23
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