Naturschutzverbände gründen "Arbeitsgemeinschaft Wälder der Region Braunschweig"

Königslutter. Die Kreisgruppen der drei großen Naturschutzverbände BUND,
Greenpeace und NABU haben am 23.3.2013 die "Arbeitsgemeinschaft Wälder
der Region Braunschweig" gegründet. Dies wurde bei einem gemeinsamen
Treffen in der Umweltburg Königslutter beschlossen.

 Die Sprecher der AG mit der Gründungsgruppe in der Umweltburg Königslutter; 3. v. l.: Eckart Prause, 4. v. l.: Martina Meiritz, 4. v. r.: Karl-Friedrich Weber.  Foto frei mit dieser PI.

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Bohrung trifft auf Morgenstern-Schadstoffe – Grundwasser belastet

Liebenburg - Goslar-Hahndorf.

 

Am 18.2.2013 gegen Mittag war es soweit – die zweite Bohrung an der ehemaligen Kreismülldeponie Morgernstern traf planmäßig auf die Sohle 2 des ehemaligen Eisenerzbergwerks Morgenstern im Salzgitterschen Höhenzug halbwegs zwischen Groß Döhren und Hahndorf.
Der Bohrmeißel traf auf den erwarteten Hohlraum, der mit Wasser gefüllt war. Bereits in den Tagen davor war der Bohrmeißel im geklüfteten Gestein oberhalb der Sohle 2 jedoch noch auf etwas anderes getroffen, das weniger Freude auslöste – die befürchteten Schadstoffe der illegalen Sondermüllentsorgung der Firma Florentz. Die erste Bohrung war dagegen auf vergleichsweise dichten Sandstein gestoßen – das könnte bedeuten, dass die Schadstoffe nicht nach Nordosten in Richtung Weddingen sickern, wie oft befürchtet wurde. Diese Zwischenergebnisse wurden noch am Montag taufrisch dem Kreisausschuss für Bauen und Umwelt vorgestellt.

 

Seit Herbst 2012 untersucht der Landkreis Goslar in Rahmen von zwei Tiefenbohrungen, ob Einflüsse der Altlast im Grundwasserabfluss des Hilssandsteins nordöstlich des Altstandortes Morgenstern oder in der Sohle 2 des ehemaligen Grubengebäudes des Erzabbaubetriebes nachgewiesen werden können. Da auch ein Grundwasserleiter in der geologischen Formation des Flammenmergels angetroffen wurde, ist ein weiterer Beobachtungsbrunnen errichtet worden. Mit dem Abschluss der Bohrarbeiten ist Ende Februar 2013 zu rechnen. Ergebnisse der Grundwasseranalysen aus den drei neuen Grundwassermessstellen liegen voraussichtlich Ende
März 2013 vor.

BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle, der die neueren Untersuchungen mit seinen bohrenden Nachfragen immer wieder angestoßen hatte (die GZ berichtete): „Eins kann man jetzt schon festhalten: Die Befürchtungen, die wir immer hegten, haben sich nun leider bestätigt – im Grundwasser rund um die Grube Morgenstern stecken die Schadstoffe auch außerhalb des eigentlichen Deponiekörpers.“

Wie es jetzt weitergeht, wird von den Messergebnissen abhängen, die noch nicht vorliegen, und auch von den Folgerungen der geologischen Gutachter, die den Fall ab Ende März zu bewerten haben. „Die dringend nötige Sanierung der Deponie wird damit nicht kostengünstiger und
wahrscheinlich werden auch noch weitere Bohrungen nötig sein“, so die vorläufige Einschätzung des BUND-Geologen. „Die jahrzehntelange Vertuschungspolitik kommt uns heute teuer zu stehen – je länger gewartet wurde, desto kostspieliger wurde der Fall. Daher ist es gut, dass der Landkreis Goslar den Fall nunmehr detailliert untersucht.“

Hintergrund: Die Deponien in der Grube Morgenstern zwischen Goslar-Hahndorf, Liebenburg und Vienenburg – einer der größten Harzer Umweltskandale

 

Gefahr und Futter für die Vögel

Harzer Umweltverbände geben Tipps zur Winterfütterung von Vögeln

Eine geschlossene Schneedecke breitet sich über das Land und die
Temperaturen sind im Eiskeller angekommen - angesichts des harten
Winterwetters empfehlen NABU und BUND Goslar allen Vogelfreunden, sich
jetzt um die gefiederten Piepmätze zu kümmern. Doch richtiges Füttern
fängt schon bei der Auswahl des Futterspenders an. Gut geeignet sind
Spender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot
verschmutzen können.

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Zeisige am Futterhaus

Foto: K.Riedmiller, LBV

Schwäne frieren nicht fest

Bad Harzburg. In den letzten Tagen bekamen die Ranger im Haus der Natur
in Bad Harzburg wieder Hilferufe „Der Schwan im Kurparkteich ist
festgefroren – bitte helfen Sie!“. Ein weitverbreiteter Irrtum – denn
Schwäne frieren nicht fest!

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Pressemitteilung - Naturschutzverbände protestieren gegen verfrühte Waldrodungen am Wurmberg hinter dem Rücken der Öffentlichkeit

21.8.12

Braunlage. Die Naturschutzverbände BUND, NABU, LBU und NaturFreunde des
Landkreises Goslar protestieren gegen die am Montag begonnenen
Waldrodungen des Niedersächsischen Forstamts Bad Lauterberg am
Wurmberger Kaffeehorst, siehe Fotos des BUND. Hier sollen offenbar
hinter dem Rücken der Öffentlichkeit Fakten geschaffen werden, noch
bevor die rechtlichen Verfahren abgeschlossen sind, so die Verbände.
Sogar die Zufahrtsstraße wurde gesperrt.

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Umwelt- und Gesundheitsgefährdung durch Asbestrückstände im Kieswerk Oppermann, Vienenburg

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