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Pressemitteilung

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Großer Erfolg für die Bürgerinitiative „Rettet den Burgberg“ – Etwa 600 Einsprüche – Einsatz für eine landschaftsverträgliche Nutzung des Burgberges
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Bad Harzburg. Großer Erfolg für die Bürger - auf Anregung der Bürgerinitiative "Rettet den Burgberg" haben nach Informationen der BI ca. 600 Harzburger Bürger und Gäste mit ihren Unterschriften gegen die jetzigen Bebauungspläne für das Burgbergplateau protestiert, obwohl die Initiative nicht flächendeckend Unterschriften gesammelt hatte.

Die Unterschriften stammen aus allen Ortsteilen Bad Harzburgs, drücken also nicht das "Eigeninteresse" von "Anliegern" aus. Vielmehr entspringen sie der Sorge vieler Menschen, die nicht auf aktionistische Parolen hereinfallen, sondern befürchten, dass mit den jetzigen Großplänen großer Schaden an der Landschaft im Süden der Stadt (Burgberg und Zufahrtsbereich am Sachsen- und Eichenberg) programmiert wird, während der touristische und ökonomische Nutzen fraglich ist.

Die aktuellen Pläne der Stadt Bad Harzburg für den aus Naturschutz- und Denkmalschutzsicht sensiblen Bad Harzburger Burgberg würden nicht nur das Hotel- oder Ferienwohnungsprojekt der Firma Junicke & Co.ermöglichen, sondern sie sehen in einem Teilbereich von ca. 3000 m2 eine innerstädtische Bebauungsdichte mit beträchtlicher Firsthöhe (15 m) vor.

Vernünftigerweise kann es nicht darum gehen, dass auf dem Burgberg baulich irgendetwas und möglichst viel gemacht wird, wobei man vor den damit verbundenen Problemen die Augen verschließt. Die Bürgerinitiative und viele weitere Bürger, die nun Stellungnahmen zum Bebauungsplan abgegeben haben,  machen auf konkrete Probleme aufmerksam, welche die
jetzigen Pläne in Frage stellen. Sie fordern, dass man nicht stur in der abgesprochenen Richtung weitermarschiert, sondern weniger problematische Alternativen erwägt bei dem berechtigten Bestreben, den Burgberggipfel attraktiver zu gestalten: Alternativen, die mit Landschafts- und Denkmalschutz besser verträglich sind. Bei dem derzeit Geplanten ist das
offenbar nicht der Fall, sonst brauchte man nicht Entlassung aus dem Landschaftschutz zu beantragen. Und was den Denkmalsschutz angeht, so ist abgesehen vom amtlich Zulässigen die Frage naheliegend, ob es nicht ein falsches Vorgehen ist, einen so weitgehenden  Bebauungsplan vorzulegen für einen Berggipfel, der bereits bebaut ist, nämlich vor allem mit den Resten einer mittelalterlichen Burg. An vielen Stellen sieht man verfallende Mauern. Man müsste sie gegen weiteren Verfall
sichern und nach Möglichkeit rekonstruieren. Andererseits sollte man dafür sorgen, dass die seit langem stillgelegte Gastronomie auf dem Burgberg möglichst bald wieder in Gang kommt, entweder in dem bisherigen oder in einem neuen Gebäude. Die jetzigen überdimensionierten Bebauungspläne stehen dem eher im Wege.

Herausgeber und für Rückfragen:

Bürgerinitiative „Rettet den Burgberg“
www.burgberg-bad-harzburg.net
Pressereferent
Prof. Dr. Reinhart Maurer
Mobil 0172-1786889



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