Renaturierung des Reinbachtals

Naturschützer aus drei Vereinen im Arbeitseinsatz bei Goslar - einmaliges Biotop und Geotope in letzter Minute gerettet - Film im Internet und auf TV 38

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Goslar - Braunschweig. Das Quellwiesenbiotop Reinbachtal am Nordberg bei Goslar war völlig zugewuchert und stand kurz vor dem Ende - nur wenige der hier einst vorkommenden schutzwürdigen Arten hatten noch überlebt. Jahrzehntelang hatte sich niemand um diesen Lebensraum gekümmert - ja er war durch den illegalen Bau von Teichen sogar aktiv beeinträchtigt worden. Es war nach den von den Naturschützern durchgeführten Kartierungen 5 vor 12 für die Reinbachtal-Quelle und ihre Lebensräume.

Der rühige Naturschutzverein Natur- und Umwelthilfe Goslar hatte hier daher einige Grundstücke von der Stadt Goslar erworben und im August mit ersten Mäharbeiten im zugewucherten Quellbereich des Reinbachs am Nordberg begonnen. Im Oktober war es dann soweit, einen größeren Arbeitseinsatz durchzuführen. Drei Naturschutzvereine, Aktive des Landkreises Goslar, Pferde, Bagger, Landwirte mit Traktoren und ein Schredder arbeiteten fast vier Wochen in diesem Biotop. Es ging auch darum, die hiesigen Schieferhalden als Lebensraum für die von den Einheimischen "Glockenfrösche" genannten Geburtshelferkröten und auch als schutzwürdige Geotope wieder freizulegen. Jetzt ist die Arbeit getan...

Die Goslarsche Zeitung und auch der Bürgersender TV 38 haben die Arbeiten dokumentiert. Jetzt ist dazu ein Video erschienen, das einen sehr instruktiven Einblick in die schwierigen und schweißtreibenden Arbeiten der Naturschützer bietet. Denn die gefällten Erlen, Fichten und Weiden mit ihren vielen Zweigen und Ästen forderten beispielsweise die letzten Kräfte der eingesetzten Kaltblut-Pferde. Hat in der Regel immer ein Pferd die Stämme gerückt, so mussten manchmal beide Pferde einen gefällten Baum transportieren.... Und das bei einem Wetter, das es den Naturschützern nicht gerade einfacher machte...

Das Bürgerfernsehen TV 38 hat die Arbeiten intensiv begleitet und hat seinen Filmbericht jetzt online gestellt - Sie finden ihn auf www.goslar-tv.de. Gerwin Bärecke berichtet, an der Kamera waren außerdem Regine Schulz, Volker Schadach und Uwe Bärecke, und die Standfotos stammen von Rolf Nimser.

Am kommenden Dienstag, den 7.12. um 19.30 Uhr wird der Film auch auf TV 38 gesendet - Reinschauen lohnt sich! Der Sender ist in folgenden Landkreisen und Städten (jeweils nur im Kabelnetz)  zu empfangen: Gifhorn, Wolfsburg, Peine, Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel  und Goslar. Zu empfangen ist TV 38 auf Sonderkanal S 20, das ist der gleiche Kanal, auf  dem in der sendefreien Zeit VIVA zu sehen ist. Wer keinen Kabelanschluss hat, kann den Film auf www.tv38.de im Livestream parallel zur Kabelausstrahlung sehen (DSL 1000 Minimum, empfohlen DSL 2000). Der Film ist außerdem in Kürze auf ostfalenmedia.net in einem eigenen Kanal zu sehen.

Der Bingo-Umweltstiftung gilt der große Dank der Naturschützer, denn ohne die finanzielle Unterstützung wäre dieser Meilenstein des Naturschutzes in Goslar nicht zu schultern gewesen.

Weitere Infos zu der Aktion finden Sie unter cms.natur-und-unwelthilfe-goslar.de

Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V.
Volker Schadach, 1. Vorsitzender
Tel. 05321-25677



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