Der Haringer Söllig bei Ostharingen

BUND Goslar führte Biotop-Pflegemaßnahme im Haringer Söllig bei Ostharingen durch – Hybridpappeln wurden gefällt und durch standgerechte Bäume und Sträucher ersetzt – Förderung durch Bingo-Lotto Niedersachsen

Goslar - Ostharingen. Am 8. Januar 2007 begann die Kreisgruppe Goslar des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit einer seit langem geplanten Biotop-Pflegemaßnahme im Haringer Söllig in Ostharingen.

Das Biotop „Haringer Söllig“ ist nach § 28 a des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes geschützt. Die BUND-Kreisgruppe Goslar hat vor einigen Jahren die Pflege des Geländes übernommen und führt dort in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Goslar und mit der Gemeinde Ostharingen die notwendigen Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen durch.

Ab dem 8. Januar wurden die 24 am Bachufer des Haringer Sölligs stehenden älteren Pappeln gefällt. Sie waren für diesen Standort nicht geeignet, denn es waren ökologisch minderwertige Hybridpappeln, die ihr normales Lebensalter z.T. bereits erreicht hatten und abgängig waren. Die gefällten Pappeln konnten nicht im Biotop verbleiben, da dies zu einer weiteren Nährstoffvermehrung geführt hätte. Gemäß des gültigen Pflege- und Entwicklungsplans für dieses Biotop sollten die Flächen ausgemagert werden, um die Artenvielfalt zu erhöhen und so den Naturschutzwert dieser Flächen weiter zu erhöhen. Deshalb wurde das Stammholz von einem Unternehmer abgefahren und genutzt. Die Fällarbeiten mussten aufgrund der Größe der Pappeln von einer Fachfirma durchgeführt werden.
Alle weiteren Arbeiten wurden ehrenamtlich durch den BUND Goslar und freiwillige Helfer durchgeführt.

Der BUND Goslar bot das Holz der Pappel-Baumkronen interessierten Einwohnern aus Ostharingen und Umgebung als Brennholz an. Die nicht verwertbaren Reste der Baumkronen wurden geschreddert. Auch der dabei entstehende Mulch konnte anschließend von den Bürgern genutzt werden. Der Schredder wurde von der Gemeinde Liebenburg zur Verfügung gestellt, wofür der BUND Goslar ausdrücklich dankt. Die Renaturierungsaktion am Haringer Söllig war bis Ende Februar abgeschlossen.

Im Frühjahr 2007 wurden dann an die Stelle der Hybrid-Pappeln standorttypische Bäume und Sträucher gepflanzt  – insbesondere Schwarzerlen, Weiden, Eschen, verschiedene Sträucher und fünf Obstbäume.

Für diese Renaturierungsaktion des BUND lag eine Baumfällgenehmigung der Gemeinde Liebenburg vor. Der Liebenburger Umweltausschuss hatte einen Lokaltermin durchgeführt und für die Aktion anschließend befürwortet. Auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar begrüßte die Maßnahme außerordentlich, da mit ihr die Wertigkeit des
Biotops erhöht wurde. Weiterhin wurde die geplante Renaturierungsaktion mit der Ostharinger Ortsbürgermeisterin Heidi Ohlendorf und den Anliegern Dr. Wedde und H. Blumenberg abgestimmt und fand auch deren Unterstützung. Finanziell wurde die Aktion wird von Bingo Lotto Niedersachsen der Niedersächsischen Lottostiftung gefördert - ohne diese Fördergelder wäre die Aktion nicht möglich geworden. Hierfür bedankt sich der BUND Goslar ausdrücklich.

Hybridpappeln im Haringer Söllig - frei zur Veröffentlichung
mit dieser Presse-Information. Foto: BUND Goslar.

Für Rückfragen zu dieser Presse-Information stehen Ihnen als Ansprechpartnerin Frau Heidi Ohlendorf (Ortsbügermeisterin Ostharingen, Tel. 05346/4622) zur Verfügung.

Herausgeber und V.i.S.d.P.:
BUND-Kreisgruppe Goslar

 


 

 



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