Der Widerstand hat sich gelohnt - das Ziel ist erreicht - die Goslarer Bergwiesen bleiben geschützt

Foto: Kamin

 

Mit einem herzlichem Dankeschön an alle Aktiven und Unterstützer sowie alle Goslarer Bürgerinnen und Bürger, die seinerzeit mit ihrer Unterschrift geholfen haben, die Goslarer Bergwiesen zu schützen, wandte sich die "Aktionsgemeinschaft Rettet die Goslarer Bergwiesen" an die Öffentlichkeit.

Nach dem gewaltigen Protest durch die Unterstützung mit 7.290 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger gegen eine Bebauung der im Landschaftsschutzgebiet Harz liegenden Goslarer Bergwiesen am Karsten-Balder-Stieg sowie den Kleingärten am Kaisertor und im Trüllketal hat die Aktionsgemeinschaft ihre Arbeit 2005 abgeschlossen.

Das große Ziel konnte nur durch das Engagement zahlreicher aktiver HelferInnen und UnterstützerInnen, die oft pausenlos unterwegs waren, erreicht werden.

Die Mehrheit des Rates und die Verwaltung wurden von uns in einem zähen Prozess davon überzeugt, dass sie nicht gegen den Bürgerwillen wertvolle Landschafts-schutzgebiete bebauen können.

Das seinerzeitige Abstimmungsergebnis im Rat – 25 gegen eine Bebauung, 13 dafür und eine Enthaltung – zeigte uns auch für die Zukunft, dass wir weiterhin wachsam bleiben müssen und es auch sein werden.

Die Aktionsgemeinschaft "Rettet die Goslarer Bergwiesen" fühlt sich gemeinsam mit den Goslarer Umweltverbänden in ihrer seit langen Jahren vertretenen Auffassung fachlich bestätigt.

Die Goslarer Landschaftsschutzgebiete sind so wertvoll, dass wir weiter gemeinsam dafür kämpfen werden, dass sie in Zukunft für die alle Menschen und nicht nur einige wenige erhalten bleiben und nie einer Bebauung zum Opfer fallen werden.

Unser herzlicher Dank geht an alle Bürgerinnen, Bürger und auch an die Goslarer Geschäftsleute, die unsere Unterschriftslisten in ihren Läden ausgelegt hatten.

gez. Udo Heß, Peter HW Kamin, Friedhart Knolle, Horst Meyer



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